11. November Martinsgänse im Waldschulheim

Quark- Öl- Teig herstellen
Teig ausrollen und in die Gansform schneiden
Mandeln als Auge aufdrücken und auf Backbleche legen
Im Backofen goldbraun ausbacken und mit Zuckerguss bestreichen

Kanelbullar (Schwedische Zimtschnecken) im Waldschulheim

Süßen Hefeteig herstellen und bei ca. 25 Grad eine Stunde gehen lassen
Den Teig ausrollen und mit zerlassener Butter bepinseln
Nun die Zimt- Zucker Mischung gleichmäßig verteilen und eng zusammenrollen
Jetzt gleichgroße Teigrollen abschneiden und auf das Backblech legen
Bei 155 Grad ca. 15 Minuten backen, lauwarm servieren, mit Butter bepinseln und Zimt- Zucker darüber streuen. GUTEN APPETIT

Selbst geschabte Spätzle im Waldschulheim

Als erstes den Spätzleteig herstellen und so lange kneten bis er Blasen schlägt
Kochendes Salzwasser, kaltes Wasser zum abschrecken und eine Schaumkelle bereitstellen
Brett und Schaber in heißes Wasser tauchen und den Teig für`s schaben darauf verteilen
Jetzt die Spätzle direkt in das kochende Wasser schaben und anschließend in dem kalten Wasser abschrecken
Zu guter Letzt die Spätzle mit Käse überbacken und mit angebräunten Zwiebeln servieren

Schnitzeltag im Waldschulheim

Schnitzellieferung annehmen
Vorbereitung der Schnitzel
Schnitzel in Wasser "baden"
Anschließend in Mehl wenden
Nun in die verquirlten Eier eintauchen
Dann mit selbstgemachten Paniermehl panieren
Jetzt frittieren und schnell essen :)

HauswirtschaftER ist…

…meine Ausbildung – im Waldschulheim Burg Hornberg, seit September 2015. Dazu gehört:

Projektarbeit mit Schülern, Döner-Ausgabe „Mitten im Wald“, Arbeiten im (Kräuter-)Garten, Lager und Logistik, Speisepläne erstellen, Bestellungen und Einkäufe durchführen und (Wunsch-) Rezepte auf „Waldschulheim-Tauglichkeit“ testen. Darüber hinaus lerne ich viel über Öffentlichkeitsarbeit (z.B. als Berufsbotschafter an Schulen oder beim Aktionstag Bildung, Ausbildung, Weiterbildung bei der kl. Gartenschau in Bad Herrenalb nächstes Jahr, Hausspiegel-Artikel erstellen,…), und natürlich Nahrungszubereitung, Reinigung und Textilpflege.

 

Ich bevorzuge in meiner Ausbildung praktische Arbeiten, dabei läuft es hier im Waldschulheim öfters nach dem Motto „Darf`s ein bisschen mehr sein?“. Z.B. Fußboden-Wischen im Akkord (oder haben Sie schon `mal in 60 Minuten 500 m² Fußboden gewischt?), Wäsche-Marathon (144 kg Wäsche in 3 Tagen waschen) oder - nicht erst einmal- 60 Liter Gulasch schmoren (MEHR fasst unsere Pfanne nicht;)),…

Eine Woche im Monat bin ich in der Berufsschule in Freudenstadt. Im Februar steht dort die Zwischenprüfung an – es gibt also immer `was zu tun.

Wie es für mich nach der Ausbildung weitergeht weiß ich noch nicht. Ich habe aber mehrere Möglichkeiten:

Weiterqualifikation als HBL (Hauswirtschaftlicher Betriebsleiter), Fachwirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, Meister, Familienpfleger, … „Vorgängerinnen“ von mir  besuchen z.B. im Moment die Hotelfachschule in Heidelberg oder bilden sich in Österreich zur Dorfhelferin weiter.

Manuel Blaich